von Kira Schlegel

Niedersachsens "Corona-Soforthilfe" an Bundesprogramm angepasst!

Bisheriges Förderprogramm ab dem 1. April 2020 außer Kraft!

Bund und Land Niedersachsen haben sich am 30. März 2020 darauf geeinigt, Förderzuschüsse des Landes Niedersachsen an das Förderprogramm des Bundes anzupassen. Mit diesem Verfahren soll nach Aussagen des Ministeriums allen kleinen Unternehmen in Niedersachsen ein Maximum an Förderung und Unterstützung in diesen schwierigen Zeiten zugesichert sein.

Konkret bedeutet dies, dass für niedersächsische Kleinunternehmen nun eine einmalige Fördersumme zwischen 9.000 Euro und 25.000 Euro je nach Beschäftigtenanzahl gewährt werden kann. Die Landesförderung ist nun nicht mehr mit den Bundesprogramm "Corona Sofort-Hilfe" kombinierbar, jedoch können alle bereits beantragten sowie zukünftig beantragten Fördermittel auf die neuen Beträge aufgestockt werden. Weiterhin ist eine Inanspruchnahme persönlicher und betrieblicher Rücklagen nicht mehr notwendig. Eine Kumulation mit anderen öffentlichen Hilfen ist weiterhin zulässig, sofern keine Überkompensation eintritt. Neue Anträge ab dem 1. April 2020 richten sich ausschließlich nach der neuen Verordnung. Entsprechende Formulare haben wir Ihnen im Artikel "Liquiditätshilfen - aktualisiert" zur Verfügung gestellt. Im Log-In unserer Homepage ist zudem eine "Handlungshilfe NBank ab 1. April 2020" für unsere Mitglieder gespeichert und die alte Datei ersetzt.

In unserem Artikel "Liquiditätshilfen - aktualisiert" stellen wir Ihnen eine detaillierte aktuelle Zusammenstellung der verschiedenen Fördermittel zur Verfügung. Unseren Mitgliedsunternehmen stehen im Log-In außerdem jederzeit aktualisierte Informationen bereit.

Für  Sachsen-Anhalt und Thüringen wurden Änderungen dieser Art nicht vorgenommen, jedoch kündigt die Thüringer Aufbaubank auf ihrer Webseite an, dass Bundeshilfen künftig vorrangig eingesetzt würden. Zusätzlich waren die Beträge der Zuschüsse bereits ähnlich zu den vom Bundesministerium verabschiedeten Fördermitteln. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Dr. Willingmann berichtete bereits gestern von 5.200 eingegangenen Fördermittelanträgen in den ersten fünf Stunden der Antragsstellung.

Selbstverständlich informieren wir Sie weiterhin auf unserer Webseite unter AGV aktuell über Änderungen und neue Liquiditätszuschüsse!

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