von Anja Mertelsmann

Ratgeber „Informationsabfluss aus Unternehmen – Innentäterschaft als unterschätztes Massenphänomen - Prävention, Detektion und Reaktion“

Datendiebstahl, Spionage und Sabotage verursachen nach Berechnungen des Bitkom einen Schaden in Höhe von 22,4 Milliarden Euro pro Jahr in Unternehmen. Einen großen Teil dieser Summe machen Umsatzverluste durch Plagiate sowie Patentrechtsverletzungen aus. Es folgen Umsatzeinbußen durch den Verlust von Wettbewerbsvorteilen sowie Kosten für Rechtsstreitigkeiten. Ein weiterer Posten sind Ausgaben für die Ersatzbeschaffung von gestohlenen ITK-Geräten sowie Kosten, die durch den Ausfall von IT-Systemen oder die Störung von Betriebsabläufen entstehen. Ein weicher Faktor mit großem Gewicht sind Imageschäden, die als Folge von Sicherheitsvorfällen eintreten.

Die Täter sind in den meisten Fällen die eigenen Mitarbeiter: Fast zwei Drittel der betroffenen Unternehmen geben an, dass aktuelle oder ehemals Beschäftigte für die Taten verantwortlich waren. Innentäter sind somit das größte Sicherheitsrisiko in der Wirtschaft. Unternehmen sollen aber ihren Mitarbeitern nicht misstrauen, sondern eine Sicherheitskultur etablieren, die das Bewusstsein für den Schutz des Betriebes schärft. Bei einem Drittel der Befragten kamen die Angriffe aus dem unmittelbaren Umfeld von Kunden, Lieferanten oder Dienstleistern. In vielen Fällen verfügen Täter aus dem direkten Umfeld über Insiderkenntnisse, die Straftaten erleichtern.

Die o. g. Broschüre der Initiative Wirtschaftsschutz des Bundesinnenministeriums gibt Hinweise und konkrete Tipps, wie sensible Unternehmensinformationen am besten vor unerlaubten Zugriffen geschützt werden können.

Sie steht unten zum Download bereit.

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