Neues zu Homeoffice und Masken

von Anja Mertelsmann

BMAS legt Entwurf vor

Homeoffice und Masken!

Die Thematik Homeoffice und Mund-Nasen-Bedeckung im Betrieb ist für die Arbeitgeber aufgrund der damit verbundenen Kosten von besonderer Bedeutung. Das Bundesarbeitsministerium (BMAS) hat nun einen Entwurf vorgelegt, den wir Ihnen im Anhang überreichen. Er ist im Beschluss der Videoschaltkonferenz vom 19. Januar 2021 angekündigt, der bereits seit dem 19. Januar 2021 auf der Homepage für Sie zur Verfügung steht. Die Verordnung soll fünf Tage nach der Verkündung in Kraft treten und bis zum 15. März 2021 Geltung entfalten.

Im Einzelnen enthält die Verordnung folgende Maßnahmen:

  • Maßnahmen zur Kontaktreduzierung im Betrieb (vgl. § 2) mit Regelungen u.a. zum Homeoffice (§ 2 Abs. 4):                                                                  Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten im Falle von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Arbeitnehmer hingegen sind nicht verpflichtet, dieses Angebot zu nutzen.
  • Regelungen zur Mindestfläche von 10 Quadratmetern pro jeder im Raum befindlichen Person, soweit die auszuführenden Tätigkeiten dies zulassen (§ 2 Abs. 5). Lassen die auszuführenden Tätigkeiten dies nicht zu, so hat der Arbeitgeber durch andere geeignete Maßnahmen (insb. Lüftungsmaßnahmen, Abtrennungen) einen gleichwertigen Schutz sicherzustellen.
  • Festlegung von kleinen Arbeitsgruppen in Betrieben mit mehr als 10 Beschäftigten (§ 2 Abs. 6). Reduktion der Personenkontakte zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen im Betriebsablauf. Zeitversetztes Arbeiten ist zu ermöglichen, soweit die betrieblichen Gegebenheiten das zulassen.

 Der Arbeitgeber hat medizinische Gesichtsmasken oder FFP2- Masken oder vergleichbare Atemschutzmasken zu Verfügung zu stellen, wenn

  • die Anforderungen an die Raumbelegung nach § 2 nicht eingehalten werden können,
  • wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, oder
  • wenn bei ausgeführten Tätigkeiten mit Gefährdung durch erhöhten Aerosolausstoß zu rechnen ist.
  • Die Beschäftigten haben die Masken zu tragen.
  • Verordnung enthält zudem eine Auflistung zu einsetzbarem Atemschutz.

Die Verordnung, soll fünf Tage nach Verkündung in Kraft treten. Am 15. März 2021 tritt sie außer Kraft.

Der Entwurf steht im LogIn-Bereich der Homepage zur Verfügung. Mit dem nächsten Newsletter erhalten die Mitgliedsunternehmen weitere Informationen.  

Bild: Free-Photos auf Pixabay

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