17.12.2018 16:49
von Anja Mertelsmann

Das Bundesverfassungsgericht hatte dem Deutschen Gesetzgeber im Herbst 2017 aufgegeben, auch die Fälle zu regeln, in denen die Person weder dem männlichen, noch dem weiblichen Geschlecht zugeordnet werden kann.

Der Bundestag hat daraufhin am 14. Dezember 2018 eine Änderung des Personenstandsgesetzes beschlossen, nach der nun auch ein drittes Geschlecht mit "divers" angegeben werden kann. "Inter" als weitere Variante für das dritte Geschlecht - ein weiterer Vorschlag - scheidet damit zukünftig aus. 

Diese gesetzliche Regelung sollten Sie bei Ihrer Ausschreibungspraxis nicht ignorieren!

Der Verstoß gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) kann für den Unternehmer z.B. bei Diskriminierung wegen des Geschlechtes teuer werden! Im Falle einer auch unbeabsichtigten Diskriminierung laufen Arbeitgeber Gefahr, Schadenersatz an den Bewerber zu zahlen. Und dafür kann schon das Fehlen eines kleinen "d" verantwortlich sein.

In Zukunft sollten daher alle Stellenausschreibungen mit "m/w/d" als Zusatz erfolgen.

 

 

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