Pressebericht zur Jahresveranstaltung des AGV Harz e.V. am 23. März 2015

Die Chancen sehen, nicht so sehr die Risiken

DOSB-Präsident Alfons Hörmann auf der Jahresveranstaltung des Arbeitgeberverbandes Harz in der Kaiserpfalz

Von Frank Saigge

Goslar. Keine volle Stunde für Vortrag einschließlich ausführlicher Begrüßung und Oberbürgermeister-Grußwort - wenn das Sprichwort zutrifft, dass in der Kürze die Würze liegt, dann war das Thema "Sport und Wirtschaft - Partner in der Mitte der Gesellschaft", zu dem Alfons Hörmann am Montagabend auf der Jahresveranstaltung des Arbeitgeberverbandes Harz (AGV) in der Kaiserpfalz Goslar, referierte, eine runde Sache.

War sie auch - ohne das Sprichwort bemühen zu müssen. Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), sichtlich beseelt vom jüngsten Rückenwind rund um die Olympia-Bewerbung von Hamburg und die offizielle Kür der Hansestadt in der Frankfurter Pauskirche, benötigte lediglich ein paar Stichworte für seine mit bayrischem Zungenschlag verbreitete, einafch, frohe Botschaft: Der Sport beinhalte Tugenden und entwickele in fairem Wettstreit eine Kraft, die auch einem erfolgreichen Unternehmen zugute kommen können.

Unter den Stichwörtern Integration, Teilhabe, Bildung, Erziehung und Gesundheit forderte er dazu auf, die Chancen des Miteinanders über alle Regionen hinweg zu erkennen. Es gebe "tolle Perspektiven und faszinierende Möglichkeiten. Der Sport tut dem ganzen Land gut." Der Holding-Geschäftsführer wandte sich im Hinblick auf die duetsche Olympia-Bewerbung gegen die hierzulande übliche Bedenkenträgerei, plädierte dafür, eher die Möglichkeiten zzu sehen, nicht so sehr die Risiken.

Investitionen in den Sport seien sinnvoll eingesetztes, nicht immer genau zu gewichtendes Geld, dessen Erbe4 in Form vergangener Großveranstaltungen bis auf den heutigen Tag sichtbar und nutzbar sei. "Der Sport" so Hörmann, "hat international von Deutschland ein positives Bild geprägt."

Zurvor hatten, um im sportlichen Jargon zu bleiben, AGV-Vorstandsmitglied Willi Lauer und Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk ein Herrendoppel gespielt, in dem sie die 25-jährige Arbeit des Arbeitgeberverbandes über Ländergrenzen hinweg und Junks jüngste Bemühungen um eine stärkere Ausrichtung des Harzes als Wirtschaftsraum verknüpft hatten.

 

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